Liebe Kolleginnen und Kollegen,
„Es ist eigentlich nichts so Wichtiges …“ – diesen Satz habe ich gerade wieder in einer Supervisionsrunde gehört. Und doch merkt man schnell: Gerade die kleinen Dinge kosten oft viel Energie. Ein wiederkehrendes Missverständnis im Team, Unsicherheiten bei Abläufen, kleine Zweifel im Unterricht. Sie schleichen sich ein und belasten, obwohl kaum jemand die Gelegenheit hat, darüber zu sprechen.

Genau hier zeigt sich, wie wertvoll Supervision sein kann. Ein Raum, in dem alles Platz hat, was beruflich beschäftigt, belastet oder bewegt auch die scheinbar kleinen Gedanken, die im Alltag leicht untergehen. Für die im Lehrerzimmer, zwischen Tür und Angel oder in Konferenzen oft weder Zeit noch Mut da ist.
Dabei geht es nicht nur darum, Konflikte zu lösen. Supervision bietet die Möglichkeit, innezuhalten, sich auszutauschen, neue Perspektiven zu gewinnen und die eigenen Ressourcen bewusst wahrzunehmen.
Oft sind es gerade die kleinen Themen, die zu wichtigen Erkenntnissen führen. Und manchmal sind es genau die Momente, in denen gerade kein Problem da ist, die es ermöglichen, Erfolge zu feiern, Strategien zu teilen oder einfach zu erkennen: „Ja, das läuft gerade richtig gut.“
Ein kleiner Impuls aus meiner Arbeit: Nehmen Sie sich regelmäßig ein paar Minuten, um für sich selbst zu überlegen:
- Welche Situation hat mir in dieser Woche Energie gegeben?
- Welche kleine Herausforderung hat mich beschäftigt?
- Welche Strategien oder Routinen haben mir geholfen, klarer und gelassener durch den Alltag zu kommen?
Schon diese kleinen Reflexionen fördern die Selbstwahrnehmung, helfen Stress zu verringern und geben Energie für neue Herausforderungen.
Wenn Sie mehr darüber lesen möchten, wie Supervision im Schulalltag wirken kann und warum sie auch für scheinbar kleine Themen wertvoll ist, schauen Sie gerne in meinen Blogartikel:
👉 https://www.sylviameran.de/supervision-fuer-lehrkraefte/
Herzliche Grüße
Sylvia Meran










