Die Angst vor Unterrichtsbesuchen und was Sie dagegen tun können

Sylvia Meran

Coaching & Supervision für Lehrkräfte, Schulleitungen und päd. Fachkräfte

Ich schreibe hier in meinen Blog über die Themen Lehrergesundheit, Burnout, Supervision und Coaching. Ich teile mit Ihnen meine Tipps und Erfahrungen als Lehrerin und Coach und zeige Ihnen wie Sie langfristig in diesem Beruf gesund bleiben können.

Unterrichtsbesuch!

Dieses Wort löst bei den meisten Lehrerkräften Angst, Stress und Druck aus. 

Aber warum? 

Weil Unterrichtsbesuche und Beobachtungen vor allem in der Ausbildung und bei Prüfungen gemacht werden. Dementsprechend hat der Unterrichtsbesuch für viele den Charakter eines Kontroll- und Messinstruments, mit der Ausgangsfrage „Bin ich gut genug für diesen Beruf?“. 

Und leider bedeuten diese Unterrichtsbesuche oft viel Kritik und mitunter auch harsche bzw. arrogante Wortwahl von Seiten der Beobachter*innen.

Es gibt natürlich auch die andere Variante, in der das Positive hervorgehoben wird und gemeinsam geschaut wird, welche Punkte man verbessern kann. Dies gehört leider nicht zur Regel. 

Aber nur weil der Rahmen sich nicht ändert, heißt es nicht, dass man nicht sein persönliches Bild von Unterrichtsbesuchen ändern kann, um so Ängste abzubauen und Stress und Belastung zu reduzieren. Ich zeige Ihnen hier wie das möglich ist.

Reflektieren Sie dazu folgende Fragen:

Woher kommen die Ängste?

Klären Sie für sich den Auslöser für die Ängste.

Welche negativen Erlebnisse hatte ich mit Unterrichtsbesuchen? 

Was genau hat mich dabei am meisten verängstigt:

  1. War es das Verhalten der Schüler*innen?
  2. Die Kritik?
  3. Die schlechte Note?
  4. Hatte ich den Unterricht nicht unter Kontrolle?
  5. Habe ich Sachen vergessen, die ich eigentlich machen wollte?
  6. Wurde mir meine Kompetenz für den Beruf abgesprochen?
  7. Bin ich deswegen durch eine Prüfung gefallen?

Dies sind sicherlich nicht alle Gründe, aber vielleicht haben Sie sich in dem einen oder anderem wiedererkannt. Als nächstes betrachten Sie diese Auslöser genauer und überlegen Sie sich, was Sie dabei selbst kontrollieren bzw. ändern können.

Was kann ICH an den Auslösern ändern?

1. Das Verhalten der Klasse:

Klären Sie für sich folgende Fragen:

Verhält sich die Klasse immer so?

Oder ist es nur bei Unterrichtsbesuchen anders?

Ist es bei anderen Kolleg*innen oder anderen Fächern anders?

Wie ist Ihre Beziehung zu der Klasse? 

Gehen Sie gerne zu Ihnen oder eher widerwillig?

Gibt es einzelne Schüler*innen, die alle mitreißen oder sind alle schwierig?

Haben Sie das Gefühl, nicht genügend Handlungsmöglichkeiten zu haben, um die Klasse zu „bändigen“?

Oder gehen Ihnen die Ideen aus, wie Sie die Klasse oder die einzelnen Kinder händeln können? 

Was können Sie persönlich an den Ursachen ändern?

Können Sie sich Hilfe oder Unterstützung von Kolleg*innen holen? Können Sie bei Kolleg*innen hospitieren bei denen es in der Klasse anders läuft?

Sollte das eine oder andere Kind vielleicht diagnostisch genauer betrachtet werden? Auch hierfür können Sie externe Beobachter anfordern oder selbst an einem Coaching teilnehmen. Damit Sie selbstsicher vor diese Klasse treten können bzw. neue Handlungsmöglichkeiten und Strategien kennenlernen.

2. Die Kritik:

Kritik ist nichts Schönes. Ich weiß wovon ich spreche. Ich selber hatte und habe immer noch Probleme mit Kritik, vor allem wenn ich merke, dass sie nicht konstruktiv ist. Denn wenn ich etwas falsch mache, dann nicht, weil ich weiß, wie es richtig geht, sondern ich weiß es einfach nicht. 

Deswegen bitte sag mir was und wie ich es anders oder besser machen kann. Und kritikfähig zu werden, auch wenn man selber die Kritik nicht versteht, ist sehr schwierig. 

Ich habe gelernt, dass sehr viel dabei auch mit dem Thema Selbstwert zu tun hat. Ich persönlich habe früher Kritik immer persönlich genommen. Ich konnte nicht zwischen der beruflichen Ausführung und meiner Person trennen. Kam Kritik zu meinem Umgang mit Schüler*innen oder weil ich eine Kompetenz vergessen habe oder ein Schreibfehler auf dem Arbeitsblatt war, sah ich das immer als Kritik an mir und meiner Person

Es war ein langer Prozess zu sehen, dass ich nicht schlecht oder weniger wert bin oder sogar eine schlechte Lehrerin, nur weil ein Tippfehler auf einem Arbeitsblatt war, ich Schwierigkeiten mit einem Schüler hatte etc..

Es hat lediglich gezeigt, dass ich Arbeitsblätter das nächste Mal von einem Kollegen gegenlesen lasse oder ich noch mehr Handlungsideen oder Beratung hinsichtlich des Schülers benötige oder das nächste Mal die Zeit besser einplane etc..

Oder dass ich mir selbstbewusst sage, ja passiert. Ich arbeite daran und ändere was, wenn es mich persönlich stört oder dadurch die Qualität meines Unterrichts leidet. 

Ich kann nichts daran ändern wie andere Ihre Kritik vortragen, ich kann aber etwas daran ändern, was diese mit mir macht. 

Wie?

Ändern Sie für sich persönlich die Bedeutung von Fehlern. Fehler sind oft der Weg zum besser werden. Und ja, jetzt kommt der abgedroschene Satz ‚Aus Fehlern lernt man‚. Aber tief in Ihnen drinnen wissen Sie, dass da durchaus was Wahres dran ist.

Lösen Sie sich von dem Gedanken, dass Sie alles sofort perfekt machen und freuen Sie sich auf jeden Hinweis, der Ihnen hilft, noch besser zu werden.

Denn es sind keinen Fehler! Es sind Vorschläge, wie Sie es das nächste Mal besser machen können!  Und ja, diese Umprogrammierung ist langwierig, aber es befreit auch. 

Üben Sie es ruhig erstmal im Kleinen oder Privaten. Reagieren Sie nicht pampig oder mit irgendeiner Floskel „das hab ich absichtlich gemacht, um zu schauen, ob du mir zuhörst“ etc. auf Kritik oder einen Hinweis, sondern bedanken Sie sich und sagen, das habe ich gar nicht gemerkt, das wusste ich gar nicht, danke für den Hinweis, du hast Recht so war das nicht richtig oder das ist mir noch nie aufgefallen.

Es ist schwer, weil man sich dadurch auch erst einmal etwas verwundbar macht. Aber ich merke wie es einem dann sehr schnell sehr viel Druck und Anspannung nimmt. Dass man auch in ungewohnten Situationen freier und lockerer wird.

Und schlussendlich ist das Wissen um die eigene Unperfektion der beste Antrieb sich ständig verbessern zu wollen und neues zu lernen. 

Wer aufgehört hat besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.

versch. Autoren

Diesen Weg lege ich Ihnen tatsächlich ans Herz. Weil es Sie langfristig entspannter werden lässt, wenn Sie auf Fehler oder Verbesserungen hingewiesen werden.

Denn der Kampf mit dem inneren Bild der Perfektion und dass man nur dann gut genug ist, wenn alles perfekt ist, ist so kräftezehrend und blockiert Sie und Ihre Gedanken immer wieder. 

Und nun kommen die Einsteiger Tipps für den Umgang mit Kritik ;-).

Versetzen Sie sich in die Rolle Ihres Gegenübers. 

Was ist die Aufgabe dieser Person beim Unterrichtsbesuch?

Aus welchem Grund wird dieser Unterrichtsbesuch durchgeführt?

Welchen Part nehmen Sie in diesem Szenarium ein? Geht es um Sie als Person oder wird dieses Konstrukt bei allen Lehrkräften so umgesetzt?

Schlussendlich geht es bei einem Unterrichtsbesuch um den Besuch und die Beobachtung des Unterrichts. Nicht um Sie persönlich! Die Beobachter*innen gehen bei Ihnen mit denselben Kriterien vor wie bei Frau Müller, Herrn Meier oder Frau Schmidt. Und wir alle wissen, dass es nicht den einen Weg für guten Unterricht oder der perfekten Stunde gibt. Jeder hat seinen eigenen Stil, seine eigenen methodischen und didaktischen Vorlieben. Und das ist auch gut so. 

Dementsprechend gibt es aber zahlreiche Möglichkeiten wie man etwas machen kann und die können Sie nicht alle wissen. Die weiß ich nach über 10 Jahren Berufserfahrung immer noch nicht. Deswegen können die Tipps und Hinweise, die Sie aus den Nachbesprechung bekommen auch als solche gesehen werden.

So wie Sie es umgesetzt haben ist es nicht per se falsch, aber es gibt vielleicht Möglichkeiten, Methoden und Ideen, wie es in der Situation besser hätte klappen können oder wie noch ein größerer Lernfortschritt hätte erzielt werden können. Oder wie Sie mit dem Verhalten der Schüler*innen besser oder souveräner hätten umgehen können. 

Und an meinen „Hätte“- und „Könnte“ -Formulierungen merken Sie, es gibt keine Garantie, dass das, was Ihnen in der Nachbesprechung als Tipp gegeben wird auch in Ihrem Fall, in Ihrer Klassenkonstellation genau den Effekt erzielt hätte, den der Beobachtende aus seiner Erfahrung heraus kennt. Hören Sie sich also die Hinweise und Tipps an. Und dann reflektieren Sie, wie Sie diese für sich und die Verbesserung Ihres Unterrichts nutzen können. 

Fehlen die hilfreichen Tipps, wird also nicht konstruktiv Kritik an ihrem Unterricht geübt. Gehen Sie in die Offensive.

Fragen Sie selbstbewusst:

Was würden Sie in dieser Situation unternehmen?

Wie würden Sie den Konflikt etc. lösen?

Was haben Sie für Ideen?

Welche Möglichkeiten gibt es, dass ich mich verbessere?

Reißen Sie das Ruder an sich. Hier geht es um Ihren Unterricht, wie dieser besser werden kann und um nichts Anderes! Und Sie haben das Recht, dass man Ihnen sagt, wie das gelingen kann! Denn dass ist der Sinn der Unterrichtsbesuche.

3. Die schlechte Note:

Haben Sie schon Erfahrungen mit schlechter Bewertung oder ist das die hypothetische Angst?

Was haben Sie zu Schulzeiten getan, um schlechte Noten zu vermeiden?

Vermutlich haben Sie mehr gelernt, sich akribischer vorbereitet, Nachhilfe genommen und versucht ein System bei den Fragen der Prüfenden zu erkennen. Genauso können Sie sich auch jetzt diese Ängste nehmen. 

Und vielleicht hilft auch eine tiefergehende Betrachtung. Aus welchem Grund haben Sie Angst vor schlechten Noten? Bzw. was ist für Sie eine schlechte Note? Was sagen Sie ihren Schüler*innen, wenn diese eine Note bekommen, mit der sie nicht zufrieden sind?

Schlussendlich wissen wir aus Erfahrungen, dass Noten nicht unbedingt die Realität widerspiegeln. Oft habe ich mich bei Klausuren von Schülern gefragt: Was war denn da los? Gestern war das doch kein Problem…

Stellen Sie ebenfalls die Note in Relation zu den anderen Noten. In der Regel ist eine schlechte Note nicht ausschlaggebend. Motivieren Sie sich mit den gleichen Worten, mit denen Sie Ihre Schülerschaft motivieren. Oft sind wir mit uns selbst viel kritischer als mit anderen. Da verzeihen wir eher und finden Lösungen.

Und wenn die schlechte Note dazu führt, dass Sie vielleicht nicht an die Schule kommen oder noch ein halbes Jahr länger im Referendariat feststecken oder bis zur Verbeamtung auf Lebenszeit warten müssen, ist es zwar erstmal schwer und es bringt einen oft ganz schön aus dem Konzept, aber diese Erfahrung wird Sie persönlich weiterbringen, als Sie momentan überblicken können, das kann ich Ihnen aus meiner eigenen Erfahrung sagen. Lesen Sie dazu gerne in meinem Blogartikel etwas über mich und meinen Werdegang.

4. Hatte ich den Unterricht nicht unter Kontrolle?

Wie kam es dazu? War es von Beginn an? Ist etwas während der Stunde passiert, dass das ganze zum Kippen gebracht hat? Lag es an der Methode, an einem Kind oder einer anderen Störung?

Mussten Sie von Ihrer Unterrichtsplanung abweichen? Oder gab es einen unverhofften Leerlauf, der dazu geführt hat, dass die Klasse unruhig geworden ist? 

Wie haben Sie sich an diesem Tag gefühlt? Waren Sie angespannt, nervös, eingeschüchtert? Kommt dies öfters in dieser Klasse vor oder nur bei Unterrichtsbesuchen? 

Was können Sie aus diesen Erkenntnissen für das nächste Mal mitnehmen?

Benötigt die Klasse vielleicht ein Anfangsritual, damit sie zur Ruhe kommen können oder benötigen Sie dazwischen eine Phase der Bewegung?

Wie kann ich persönlich Störungen während der Stunde vermeiden? Hängen Sie ein Schild an die Tür mit „Bitte nicht stören“. 

Planen Sie bei Ihrer Unterrichtsplanung immer Alternativen ein, für die Situationen:

  • in denen Sie schneller vorankommen
  • länger brauchen
  • für Kinder, die schneller fertig sind.

Und trauen Sie sich auch, Ihre ganze Planung über den Haufen zu werfen, wenn Sie merken, dass bei der Klasse die Gruppenarbeit überhaupt nicht klappt. Genauso können Sie das auch in der Nachbesprechung begründen.

Wenn Sie sich nicht wohl und sicher fühlen, wechseln Sie lieber zu einer Methode, einem Ritual einer Routine, die Sie und die Klasse kennen und bei der Sie wissen, dass es funktioniert. 

Ihre Unsicherheit überträgt sich auf die Kinder und kann dadurch auch bei Ihren Schüler*innen Unruhe auslösen. Können Sie Kolleg*innen um Hilfe und Unterstützung bitten? Manchmal hilft auch der Blick von außen, um die Knackpunkte zu entdecken. Sie können Beratung über das Schulamt anfordern oder ein professionelles Coaching buchen.

Und manchmal ist auch einfach nur eine andere Sitzordnung der Schlüssel zum Erfolg. Zögern Sie auch hier nicht, dies mit der Klassenlehrkraft zu besprechen, falls Sie es nicht selber sind. Meine ehemaligen Teamkolleg*innen können Ihnen vermutlich ein Lied davon singen, dass ich gerne die Sitzordnung umstelle. Aber es lohnt sich tatsächlich darin Zeit zu investieren und auch mehrere Versuche auszuprobieren. 

5. Habe ich Sachen vergessen, die ich eigentlich machen wollte?

Wie kam es dazu? Lag es an dem Trubel, der Anspannung, an der Struktur? 

Hilfreich hierfür ist sicherlich eine gut lesbare Unterrichtsskizze, in der wichtige Punkte farblich hervorgehoben werden. Durchnummerierte Post-it auf den Arbeitsblättern, Heften etc. fand ich persönlich immer hilfreich, um den Überblick nicht zu verlieren. Ein gut strukturiertes und aufgeräumtes Pult ist dabei auch sehr hilfreich ;-).

Auch das alte Karteikartensystem kann hilfreich sein, wenn jeder Unterrichtsschritt auf einer anderen Karte steht und so schneller zu erfassen ist. Sie können auch eine Teststunde abhalten, die ähnlich aufgebaut ist und sich nur vom Einstiegsthema und den Arbeitsblättern unterscheidet. Das hat auch den positiven Effekt, dass Sie dadurch Knackpunkte und Schwachstellen bei der Unterrichtsplanung entdecken und routinierter werden.

Es kann auch helfen, den Unterricht ein paar Kolleg*innen im Detail zu erklären. Das festigt Ihren Ablauf im Kopf.

6. Wurde mir meine Kompetenz für den Beruf abgesprochen/ 7. Bin ich deshalb durch eine Prüfung gefallen?

Ich fasse beide Punkte zusammen, weil diese Angstauslöser gleich angegangen werden können. Denn hinter beiden Punkten steckt die Angst zu versagen, Angst als unfähig zu wirken. Aber auch Zukunftsängste. Lesen Sie auch gerne zu diesen Themen meine eigenen Erfahrungen (Lehrprobe nicht bestanden! Bin ich jetzt eine schlechte Lehrkraft?).  

Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, wie schwer der erste Unterrichtsbesuch ist, nachdem man eine Prüfung nicht bestanden hat oder man in der Nachbesprechung so heftig kritisiert wurde, dass man sich für unfähig hält.

Hier helfen keine Floskeln mehr, sondern man benötigt sehr viel Kraft und Mut, um wieder selbstbewusst vor einer Klasse und vor Beobachtenden zu stehen. Um das zu schaffen, kommen Sie leider nicht daran vorbei, sich mit dieser negativen Erfahrung intensiver auseinanderzusetzen. Gehen Sie Ihren letzten negativen Unterrichtsbesuch gedanklich durch. 

Wie war meine Vorbereitung?

Wie war meine Grundvoraussetzung: Klasse, Zeitpunkt?

Wie bin ich in den Tag und in den Unterricht gestartet? Ging es mir gut, war ich nervös, ist davor noch irgendetwas vorgefallen?

Wie war das Aufeinandertreffen mit den Beobachter*innen/Prüfer*innen Harmonisch, distanziert, ambivalent? Waren es fremde oder bekannte Personen? Kam es in der Vergangenheit bereits zu negativen Erfahrungen mit diesen oder einer Person?

Wie ging es mir in der Stunde? War ich im Zeitplan? (Ich habe einmal 5 Minuten vorzeitig den Unterricht beendet, weil ich die Uhrzeit falsch im Kopf hatte). Gab es unverhofft Störungen? Bin ich vor lauter Nervosität total durcheinandergekommen? Habe ich etwas falsch erklärt?

Gab es sonst noch etwas?

Wenn Sie all diese Punkte durchgegangen sind, überlegen Sie, was und wie Sie es dieses Mal anders machen können? Von wem können Sie sich noch Hilfe und Unterstützung holen? Einige Tipps habe ich Ihnen in den vorherigen Abschnitten schon gegeben. Als nächstes betrachten Sie die aktuelle Situation.

Was wird beim kommenden Unterrichtsbesuch anders sein? Klasse, Fach, Schule, Beobachter*innen, Prüfer*innen bzw. es ist keine Prüfungssituation mehr?

Was haben Sie seit dem letzten negativen Unterricht geändert? An ihrer Unterrichtspraxis, Ihren Methoden?

Haben Sie Fortbildungen besucht, sich extern Unterstützung geholt, haben Sie sich genauer und intensiver vorbereitet?

Vermutlich merken Sie gerade selbst, dass die jetzige Situation nicht mehr mit der negativen vergleichbar ist. Da sich seither viel verändert und verbessert hat. 

Wie stärke ich mich mental für den Unterrichtsbesuch?

Das ist sicher die größte Herausforderung. Sie haben jetzt viele technische und strukturelle Punkte analysiert und konnten so hoffentlich viele Ihrer Ängste und Zweifel abbauen. Aber was ist mit der emotionalen Komponente?

Fühlen Sie sich stark und mutig genug, um vor der Klasse und den Beobachter*innen zu stehen? Haben Sie Vertrauen in sich und Ihre Arbeit? Strahlen Sie Selbstsicherheit aus? Fühlen Sie sich kompetent und fachlich gut vorbereitet? Wissen Sie, dass Sie flexibel genug sind um auf Unvorhergesehenes gelassen und bedacht zu reagieren?

Wenn ja, dann gehen Sie voller Power in Ihren Unterrichtsbesuch und lassen Sie die Vergangenheit hinter sich. Programmieren Sie sich und Ihre Gedanken an kommende Unterrichtsbesuche neu. 

Verspüren Sie noch etwas Panik oder Angst? Dann überlegen Sie sich, wie Sie Ihre mentale Stärke verbessern können!

So können Sie Ihre mentale Stärke verbessern:

Unter dem Punkt Kritik habe ich schon das Selbstwertgefühl erwähnt. Auch dieses hat Einfluss auf Ihre mentale Stärke. Trauen Sie sich selbst nichts zu? Reden Sie Ihre Erfolge immer klein? Heben Sie Ihre Schwächen und Fehler mehr hervor als Ihre Stärken? Dann macht das etwas mit Ihnen und Ihrer Grundeinstellung.

Hier zwei kleine Übungen:

Schreiben Sie Ihren Namen Buchstabe für Buchstabe untereinander auf und finden Sie nun zu jedem Buchstaben eine Stärke von Ihnen in Bezug auf Ihre Unterrichtspraxis.

Nächste Übung: Schreiben Sie sich10 Punkte auf, die Sie dieses Schuljahr schon in der Klasse geschafft haben, was die Klasse Dank Ihnen bereits gelernt hat. Es können Sachen sein, die sich für Sie wie Kleinigkeiten anhören oder für Sie zum Standard gehören, weil das eine Klasse schnell lernt. Aber dennoch musste es ihnen jemand erklären und umsetzen. In Ihnen steckt viel mehr als Sie selbst denken! Wenn Sie davon nicht überzeugt sind, bitten Sie Ihren Freundeskreis um Rückmeldung zu Ihren Stärken oder suchen Sie sich externe Beratung z.B. durch ein Coaching.

Für mehr Selbstsicherheit und Selbstvertrauen kann Ihnen eine weitere kleine Übung helfen. Dem sogenannten power posing. Stellen Sie sich mit der Superman/Superwoman Powerpose vor den Spiegel und sagen laut „Ich bin stark“ „Ich bin gut vorbereitet“ ‚„Ich bin der Experte für meinen Unterricht meine Klasse“ „Ich schaffe das“. Und wenn Sie dabei jedes Mal in einen Lachanfall verfallen, ist das auch gut ;-). Es lockert Sie und führt dazu das der Unterrichtsbesuch seine Dramatik verliert. Probieren Sie es einfach aus (funktioniert auch ohne Cape;-))! 

Bestärkende Sprüche am Kleiderschrank, Badezimmerspiegel, Autoarmatur und im Lehrerkalender können sich ebenfalls positiv auf Ihre Einstellung und mentale Stärke auswirken. Jedes Mal wenn Sie diese Sprüche entdecken, sagen Sie sich diese drei Mal laut (oder leise, wenn jemand im Raum ist) vor. Auch das hilft Ihnen, ihr Selbstbild zu stärken. 

Und wenn Sie, das auch erstmal affig finden. So wie ich es am Anfang tat (wenn man sich mal überwunden, ist es das tatsächlich nicht mehr ;-)). Dann probieren Sie Yoga, Meditation oder eine Kampfsportart aus. Auch das kann helfen, um sich mental zu stärken und besser zu fokussieren. 

Was benötige ich um selbstbewusst vor der Klasse zu stehen ?

Als nächstes überlegen Sie sich, was Sie vor dem Unterrichtsbesuch benötigen, um stark und selbstbewusst vor der Klasse zu sehen?

Eine detaillierte und gut strukturierte Vorbereitung ist für mich tatsächlich dabei von großer Bedeutung. Auch die oft unterschätzte Sachanalyse. So werden Sie nämlich zum richtigen Experten Ihrer Stunde. So können Sie schnell auf ungeplante Fragen von Schüler*innen reagieren, schaffen es schneller zurück zum Thema, wenn Sie doch mal den Faden verloren haben. Und Sie können sich besser in der Nachbesprechung behaupten. Denn Sie wissen jetzt schon, dass Ihnen hier zumindest thematisch keiner das Wasser reichen kann.

Ich selbst finde es auch hilfreich, alle Arbeitsblätter, Unterrichtsentwürfe und alle Materialien, die ich in der Stunde brauche, bereits am Vortag auszudrucken und geordnet und strukturiert im Klassenzimmer aufzubewahren. Das reduziert den Stress, falls am Tag des Unterrichtsbesuchs mal wieder der Kopierer streikt (was er an wichtigen Tagen gerne macht) oder viel Trubel im Lehrerzimmer herrscht. Bereiten Sie so viel wie möglich am Vortag vor, so dass Sie daran einen Haken machen können. 

Falls Sie nicht gleich zur ersten Stunde Ihren Besuch haben, achten Sie darauf, dass Sie die Klasse nicht überanstrengen bzw. unnötig aufpuschen (falls Sie in der gleichen Klasse sind). Wenn Sie zuvor nicht in der Klasse sind, sprechen Sie mit der jeweiligen Lehrkraft. Damit sie die Kinder in der Stunde zuvor nicht zu sehr auspowert oder zu viel Konzentration abverlangt, so dass die Kinder vielleicht bei Ihnen einfach nicht mehr so ruhig sitzen können. Das mag nach Kleinigkeiten klingen, aber es macht durchaus was aus!

Für Sie selbst gilt übrigens das Gleiche. Halten Sie an dem Tag Routinestunden ab. Achten Sie darauf, dass Sie Ihre volle Energie und Konzentration für den Unterrichtsbesuch haben. Wenn es möglich ist, gehen Sie 5 bis 20 Minuten an die frische Luft bevor der Unterrichtsbesuch startet. Sorgen Sie dafür, dass Sie davor keinen Stress haben. Das haben Sie tatsächlich in der Hand. Wenn das nicht gewährleistet ist, trauen Sie sich um Unterstützung zu bitten, bei Kolleg*innen oder der Schulleitung.

So können Sie mental stark in die Nachbesprechung gehen:

Beantworten Sie für Sich die Frage:

Was weiß ich mehr über die Klasse als die Beobachter*innen?

Sie kennen die Kinder, sind Experte der Stunde…was noch?

Nehmen Sie sich zwischen dem Stundenende und der Nachbesprechung Zeit zum Durchatmen und um Ihren Unterricht selber zu reflektieren. Was ist gelungen, was war anders, wie habe ich das und warum gelöst? Was möchte ich beim nächsten Mal anders oder besser machen?

Diese Zeit ist wichtig! Bestehen Sie darauf! Fordern Sie sie ein! Wenn Sie sich das nicht trauen, räumen Sie lange das Klassenzimmer und Ihr Pult auf oder geben Sie einen Toilettengang vor. Auch das kann Ihnen Zeit zum Reflektieren und erneutem Fokussieren geben. 

Heben Sie positives hervor!

In der Besprechung selbst starten Sie zuerst mit dem Positiven. Wir neigen, dazu gleich alles aufzuzählen, was nicht gut gelaufen ist. Aber dadurch machen wir uns unnötig selbst schlecht. Fangen Sie immer mit dem an, was gelungen ist! Heben Sie hervor, wie stolz Sie auf Ihre Klasse sind, weil Sie die Situation gut gemeistert hat, weil einige Schüler positiv gesehen über sich hinausgewachsen sind. Sachen dürfen gelingen!

Am Schluss zählen Sie auf, was Sie gerne beim nächsten Mal anders machen würden und was nicht rund gelaufen ist. Auch hier ist die Formulierung entscheidet. Machen Sie sich hier nicht selbst klein. Sprechen Sie nicht von Fehlern und was schiefgelaufen ist. Formulieren Sie das, was nicht gelungen ist als nächstes Ziel, an dem Sie arbeiten möchten und worüber Sie sich gerade schon Gedanken machen. Wie es beim nächsten Mal besser laufen kann. Und dann kommt Ihre Geheimwaffe: Dann fragen Sie aktiv die Beobachter*innen ob Sie dafür Tipps hätten oder eine Idee. Das wird die allgemeine Dynamik ändern. Es hebt Sie auf eine Ebene mit Ihrem gegenüber. Und das soll es auch. Sie müssen und brauchen sich nicht verstecken. 

Nehmen Sie diesen Powersatz mit in das Gespräch:

Ich bin der Experte meines Unterrichts und kann mitreden!

Unterrichtsbesuche zählen erstmal nicht zu den tollen Sachen in diesem Beruf, aber mit der richtigen Vorbereitung und Routine können sie weniger angsteinflößend und unangenehm werden.

Gerade habe ich in einem Buch gelesen, dass man eine negative Erfahrung mit mindestens vier positiven Erfahrungen ausgleichen kann. Probieren Sie es aus. Lassen Sie Ihren Unterricht nicht einmal im Jahr, sondern mindestens vier Mal beobachten. Das muss nicht immer durch die Schulleitung passieren, sondern können auch Kolleg*innen übernehmen.

Denn schlussendlich sollen Unterrichtsbesuche ja zur Unterstützung und Verbesserung des Unterrichts führen und nicht Ihre Autorität oder Kompetenz untergraben. Wenn Sie immer noch mit einem Magengrummeln an Ihren nächsten Unterrichtsbesuch denken, melden Sie sich bei mir. Dann ist da noch etwas Tieferliegendes, das wir zusammen erfolgreich bearbeiten können. Ich weiß, dass sie Ihren nächsten Unterrichtsbesuch meistern können. Gerne zeige ich Ihnen wie!

Sylvia Meran

Coaching & Supervision 
für Lehrkräfte, Schulleitungen und päd. Fachkräfte

Ich schreibe hier in meinem Blog über die Themen Lehrergesundheit, Burnout, Supervision und Coaching. Ich teile mit Ihnen meine Tipps und Erfahrungen als Lehrerin und Coach und zeige Ihnen wie Sie langfristig in diesem Beruf gesund bleiben können.

Ich freue mich von Ihnen zu hören:

Herzlich, Ihre

Sylvia Meran

Coaching, Beratung und Supervision für Lehrkräfte und Schulleitungen

Burnout bei Schulleitungen: Warum die Erschöpfung oft lange unbemerkt bleibt

„Unsere Schulleitung fehlt doch schon seit Wochen.“ „Meine Schulleitung ist jetzt auch noch ausgefallen.“ „Bei uns herrscht totales Chaos – unsere Schulleitung wurde von heute auf morgen krankgeschrieben und bittet darum, nicht kontaktiert zu werden.“ Burnout. Burnout. Burnout. So lautete jedes Mal die Antwort auf meine Frage nach dem „Warum?“ Und es handelt sich längst ... Weiterlesen

Burnout als Schulleitung vorbeugen – konkrete Strategien, die im Alltag wirklich funktionieren

„Ich glaube, ich weiß, was schiefläuft – aber ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.“ Diesen Satz hat neulich eine Schulleitung zu mir im ersten Coaching gesagt. Und ich höre ihn – in verschiedenen Varianten – immer wieder. Er beschreibt etwas, das viele Schulleitungen kennen: das Gefühl, den Überblick verloren zu haben. Nicht weil es ... Weiterlesen

Vom Kollegen zur Schulleitung: So meistern Sie den Rollenwechsel souveräner

In diesem Blogartikel erfahren Sie, wie Sie diesen Rollenwechsel erfolgreich meistern. Sie erhalten praktische Tipps, erste Impulse und Einblicke, wie Coaching Sie in dieser neuen Rolle unterstützen kann. Gestern noch im Lehrerzimmer gesessen, gelacht, sich ausgetauscht, vielleicht auch mal sich über die Schulleitung beschwert. Und heute betreten Sie denselben Raum und plötzlich verstummen die Gespräche. ... Weiterlesen

Coaching für Schulleitungen: Allein an der Spitze und doch nicht allein

In diesem Artikel erfahren Sie, welche besonderen Herausforderungen die Rolle der Schulleitung mit sich bringt und wie Coaching dabei helfen kann, Führungsfragen zu klären, schwierige Situationen zu reflektieren und neue Handlungssicherheit zu gewinnen. Erinnern Sie sich noch genau an den Moment, als feststand, dass Sie diese Aufgabe übernehmen werden? Vielleicht war es ein großer Wunsch ... Weiterlesen

Lehrer brauchen Ferien: Warum Erholung so wichtig ist und wie Sie neue Energie gewinnen

Ferien sind für Lehrer weit mehr als nur eine Pause vom Schulalltag. Sie sind die Zeit, in der Körper und Geist wieder auftanken können. In diesem Artikel erfahren Sie, warum Erholung so wichtig ist und wie Sie Ihre Ferien gezielt nutzen, um neue Energie und Kraft zu gewinnen. „Jetzt hat der schon wieder Ferien.“ Das ... Weiterlesen

Supervision für Lehrkräfte: Warum es mehr ist als nur Problemlösung

Was gehört eigentlich in eine Supervision? Für Lehrerinnen und Lehrer kann dieser Raum weit mehr sein als reine Konfliktlösung. Supervision bietet die Möglichkeit, Erfolge zu reflektieren, Strategien für den Schulalltag zu entwickeln und Belastungen bewusst einzuordnen. Lesen Sie in diesem Blogartikel, wie Supervision im Schulalltag wirken kann und warum es sich lohnt, diesen geschützten Raum ... Weiterlesen

Achtsam im Lehreralltag: So bringen kleine Pausen Ruhe, Energie und Fokus zurück

Erfahren Sie in diesem Artikel, warum es so wichtig ist, die Signale Ihres Körpers nicht zu überhören und wie Sie als Lehrkraft wieder achtsam mit sich umgehen können. Haben Sie diesen Satz schon einmal gehört? „Wenn Sie sich damit wohler fühlen, können wir das noch mal überprüfen.“ Im letzten Monat habe ich ihn gleich zweimal ... Weiterlesen

Stress im Lehreralltag reduzieren: Weniger „müssen“, mehr „wollen“ – so gelingt’s im Schulalltag

Erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie als Lehrkräfte durch den Wechsel vom „Ich muss“ zum „Ich will“ Stress im Schulalltag reduzieren, innere Blockaden lösen und wieder mehr Freude an ihrer Arbeit gewinnen. In meinem letzten Urlaub habe ich mich selbst dabei erwischt, wie oft ich das Wort „muss“ verwendet habe – obwohl ich im ... Weiterlesen

Bin ich eine schlechte Lehrkraft? Warum Coaching kein Makel ist, sondern Stärke zeigt.

„Ich will nicht, dass man denkt, dass ich eine schlechte Lehrkraft bin. Aber ich merke, dass ich Hilfe brauche.“Solche oder ähnliche Sätze höre ich oft, wenn es um das Thema Coaching für Lehrkräfte geht. Hilfe zu suchen, sich überfordert zu fühlen, wird leider noch viel zu oft als Makel angesehen. Als Zeichen, dass man seinen ... Weiterlesen

Entspannt durchs Schuljahr – praktische Tipps für Lehrkräfte gegen Stress und Erschöpfung

Lesen Sie in diesem Artikel, wie sie als Lehrkraft die größten Energiefresser im Schulalltag erkennen, Stresssituationen meistern und ihre Ressourcen gezielt schützen. Damit Sie das Schuljahr voller Energie, Freude und Gelassenheit gestalten und die Ferien wirklich zur Erholung nutzen können. Entspannt durch das Schuljahr- geht das? Vielleicht erinnern Sie sich noch daran… In den letzten ... Weiterlesen

Frust im Lehreralltag? So verhindern Sie, dass er zur Belastung wird.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie sich Frust im Schulalltag langsam aufbaut und was Sie tun können, bevor er Sie ausbremst. Schon mal in einer Konferenz ausgerastet? Nein? Ich schon!Aber vielleicht kennen Sie solche Situationen: Sie sind einer Arbeitsgruppe zugeteilt, die eifrig jede Woche nachmittags an einem vorgegebenen Thema arbeitet – Schulentwicklung nennt sich das ... Weiterlesen

Wertschätzung für Lehrkräfte – Warum ein „Danke“ nur der Anfang ist

Erfahren Sie in diesem Artikel warum Wertschätzung für Lehrer*innen so wichtig ist – und wie sie gelingt! Vor Kurzem hatte ich mal wieder die Gelegenheit, einen pädagogischen Tag zu leiten. Es war ein intensiver und langer Tag – acht Stunden voller Austausch, Impulse und gemeinsamer Reflexion. Wie nach solchen Veranstaltungen üblich, stürmen die einen gleich ... Weiterlesen
Überlastete Lehrerin

Lehrergesundheit stärken: Warum Selbstfürsorge die beste Prävention ist

Erfahren Sie in diesem Artikeln warum Lehrkräfte öfter „Nein“ sagen sollten – und wie es gelingt! Ich habe keine Zeit, ich muss noch … Ein Satz, den ich früher oft benutzt habe und den ich auch von Freunden, Lehrkräften und in meinen Coachings sehr oft höre. Interessanterweise fällt dieser Satz häufig im Zusammenhang mit der ... Weiterlesen

So erleben Lehrer*innen die Adventszeit ohne Hektik: Praktische Tipps für weniger Stress und mehr Freude!

Ich wünsche Ihnen allen eine besinnliche Weihnachtszeit.Jetzt schon? Warum es sich lohnt, bereits im November mit den Vorbereitungen für Weihnachten und die Adventszeit zu beginnen, erfahren Sie in diesem Beitrag. Auch wenn die letzten Wochen des Jahres oft von zahlreichen Veranstaltungen, Terminen und To-Do-Listen geprägt sind, gibt es viele Möglichkeiten, diese besondere Zeit des Jahres ... Weiterlesen

Lehrer und Burnout: 10 Warnsignale, die Sie nicht ignorieren sollten

In unserer hektischen Welt wird die Bedeutung von Selbstfürsorge und Achtsamkeit am Arbeitsplatz immer wichtiger. Besonders im Bildungsbereich, wo Lehrkräfte täglich zahlreichen Anforderungen und Stress ausgesetzt sind, ist die Gefahr eines Burnouts allgegenwärtig. Doch wie erkennt man die Anzeichen eines Burnouts? Vor elf Jahren machte ich selbst die schmerzhafte Erfahrung und möchte in diesem Artikel ... Weiterlesen

Faule Lehrer: Wie mangelnde Wertschätzung den Beruf gefährdet und was Lehrer persönlich dagegen tun können

Lehrer haben vormittags Recht und nachmittags frei – ein veraltetes Klischee, das die Realität des Lehrberufs weit verfehlt. Hinter dem vermeintlich entspannten Leben des Lehrers, des Halbtagsjobbers, verbirgt sich eine Realität voller Hingabe, Überstunden und emotionaler Herausforderungen. In meinem Blogartikel erfahren Sie, wie Wertschätzung und Anerkennung den entscheidenden Unterschied im Lehrerberuf ausmachen können und was ... Weiterlesen